Für Anfänger und Wiedereinsteiger: Der Südwesten Deutschlands
Vor allem für Anfänger und solche, die sich nach etwas Abstinenz wieder auf ein Motorrad trauen, ist es wichtig mit leichten und nicht allzu kurvenreichen Strecken anzufangen. Doch langweilig muss es dennoch nicht sein, denn gerade der Süden Deutschlands bieten einige sehr schöne Tourverläufe mit geringen Schwierigkeitsgrad.
Die Schwäbische Alb, das Allgäu und der südliche Schwarzwald zeichnen sich durch solch schöne Strecke aus. Das einzige, was es hier zu bedenken gibt, ist die Witterung. Vor allem in den Höhenlagen kann es zu schnellem Wetterumschwung kommen oder auch kühl sein, obwohl es im Tal noch nach Sonnenschein aussah.
Doch nicht nur die gut ausgebauten Straßen und die vielen Blumenfelder am Rande locken viele Motorradfahrer in den Südwesten Deutschland. Am Streckenrand gibt es viele Möglichkeiten, auch mal vom Bike runterzusteigen und sich etwas anzusehen. Bizarre Felslandschaften, aber auch Sehenswürdigkeiten wie altertümliche Städte oder Burgen gibt es in diesem Teil des Landes quasi an jeder Straßenecke. Kulinarische Spezialitäten in stiltypischen Wirthäusern runden die gelungen Ausfahrt ab.
Blaubeuren auf der Schwäbischen Alb ist zum Beispiel eines dieser Highlights. Der mittelalterliche Stadtkern mit seinen Fachwerkshäusern lädt zum gemütlichen Beine vertreten ein. Im Blaubeurer Kloster kann man den „Blautopf“ besichtigen. Dieser Teich heißt deswegen Blautopf, weil sein Wasser sehr klar ist und er dadurch eine intensive blaue Farbe hat. Diese Karstquelle ist Bestandteil eines riesigen Höhlensystems, das die Schwäbische Alb wie einen Schweizer Käse durchzieht.
Doch der Blautopf ist nicht die einzige Sehenswürdigkeit, die man während einer Tour durch die Schwäbische Alb vornehmen kann. Auch der Schwarzwald und das Allgäu bieten sich für einen Tagesausflug oder gar ein verlängertes Wochenende an, denn hier gibt es viel zu entdecken.