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20.08.08

Kettenschmiersystem

Kette fetten, Kette reinigen, Kette fetten, Kette reinigen – für jeden Motorradfahrer ist es dasselbe: Eine Kette muss aufwändig gepflegt werden, um den Verschleiß so gering wie möglich zu halten. Dies ist mit enormem Aufwand verbunden, da die Kette immer wieder kontrolliert werden muss, ob nun zu viel oder zu wenig Fett auf der Kette ist. Eine Lösung dieses Problems kann ein Kettenschmiersystem sein.

Diese Kettenschmiersysteme wurden entwickelt, um zu verhindern, dass man als Vielfahrer während der Saison nicht ständig seine Kette putzen und schmieren muss. In wenigen Stunden kann man mit ein wenig Geschick die Systeme am Motorrad anbringen. Wer sich das nicht zutraut, sollte lieber eine Werkstatt aufsuchen.

Die Kettenschmiersysteme sind nicht nur bequem, sondern verlängern nachweislich das Leben einer Kette, da es so nicht mehr zu einem Mangel an Fett kommt, was den Verschleiß der Kette fördert. Die Anschaffung ist nützlich und nicht teuer: ab etwa 130 Euro sind die Kettenschmiersystem schon zu bekommen. Allerdings sollte man hier nach Testberichten des TÜV Ausschau halten und auch auf Empfehlungen des Motorrad- und Kettenschmierherstellers achten, um das optimale Kettenschmiersystem für das Bike zu ermitteln.

07.08.08

Geschichtsträchtiges Hohenlohe

Wer einmal Geschichte zum Greifen nahe haben will, sollte sich mit seinem Bike in Richtung Hohenlohe aufmachen. Denn dort ist Geschichte allgegenwärtig. Dank der Täler von Jagst, Kocher und Tauber und den schön geschwungenen Nebenstraßen kommt auch das Fahrvergnügen nicht zu kurz.

Schon der Begriff Hohenlohe ist geschichtsträchtig, da nicht genau festgelegt ist, was nun zu diesem Gebiet eigentlich gehört. Je nach Definition zählt neben dem Nordosten Baden-Württembergs auch noch ein kleiner Teil Frankens hinzu. Ursprünglich war der Name eigentlich eine Bezeichnung einer Adelsfamilie und deren Grafschaft. Dieses Territorium wurde dann später in das Königreich Württemberg eingegliedert.

Kennzeichnend für die Hohenlohische Ebene sind die vielen Burgen und Schlösser aus vielen Epochen. Neben den sehenswerten Schlössern Kirchberg und Neuenstein sollte man auch die Chance nutzen und sich die Schlossruine in Forchtenberg anschauen. Einen besonders guten Blick auf den Hohenlohekreis hat man auf der Waldenburg, die auf einem Berg liegt.

Aber auch der Limes, der Schutzwall der Römer zur Abwehr der Germanen. Viel übrig ist von dieser Mauer zwar nicht mehr, allerdings kann man interessante Ausgrabungen und einige nachgebaute Wachtürme besichtigen.

Für Motorradfahrer, die gerne kurvige Strecken und serpentinartige Aufstiege fahren, ist diese Gegend ideal. Vor allem Fahrern mit Maschinen, die satt auf der Straße liegen, werden diese Strecken Spaß machen, solange die Motorräder eine gewisse Agilität vorweisen können. Entlang des Limes ist hingegen schnurgerade. Manche historische Innenstädte sind jedoch für Fahrzeuge gesperrt. Hier muss man sein Motorrad dann für eine Zeit irgendwo abstellen und die Fachwerkshäuser und mittelalterlichen Städte zu Fuß erkunden.

Ein besonderes Highlight befindet sich noch in Löwenstein. Denn dort ist einer der größten Bikertreffs Süddeutschlands: die „Platte“. Diese Aussichtsplatte wird von vielen hundert Motorradfahrern angefahren, um die Aussicht über Hohenlohe zu genießen.