Reifenreinigung mit Hochdruckgeräten
Reifen kann man auf viele Arten reinigen: Mit Schwamm und Bürste, mit einem Gartenschlauch oder auch mit einem Hochdruckgerät. Doch vor allem im letzteren Fall sollte man vorsichtig sein, denn diese Art der Reifenreinigung birgt Gefahren.
Der Wasserstrahl, der aus dem Hochdruckreiniger kommt, hat so viel Kraft, dass es zu Schäden an den Reifen kommen kann, wenn man dem Reifen selbst mit dem Wasserstrahl zu nahe kommt. Durch den hohen Druck des Strahls erwärmt sich das Reifenmaterial, so dass es zu einer Blasenbildung kommen kann. Diese wiederum führen dazu, dass der Reifen platzen kann. Dadurch entstehen gefährlich bis tödliche Unfälle.
Daher sollte man sich an folgende Regeln halten:
Abstand wahren
Der Abstand zwischen dem Ende der Wasserdüse am Ende des Reinigungsstabes und dem Reifen sollte mindestens zwanzig Zentimeter betragen.Breite Düse
Je breiter die Düse ist, umso eine größere Oberfläche bietet sie. Es entsteht weniger Druck auf den Reifen und die Gefahr der Erwärmung wird verringert.Strahl bewegen
Auch bei hartnäckiger Beschmutzung sollte man den Reinigungsstab immer bewegen, so dass der Wasserstrahl nicht nur auf einen einzelnen Punkt trifft.Ein erstes Merkmal, ob ein Reifen bereits beschädigt ist, gibt es auch. Sollte der Reifen an Stellen, die eigentlich nass glänzen sollten, weil sie frisch mit Wasser bespritzt wurden, sofort wieder abtrocknen, besteht die Gefahr, dass sich hier bereits ein Schatten gebildet hat. So nennt der Experte die Stellen, die bereits durch den Hochdruckreiniger beschädigt wurden. Ein weiteres Anzeichen sind kleine Blasen an der Reifenflanke. Sollte eines dieser Anzeichen auftauchen, muss der Reifen unbedingt ausgetauscht werden, da er sich nicht mehr reparieren lässt.